Kulturinfos Chile
Stadtbesichtigung Santiago
Für einen ganzen Tag:
Diese beginnt man am besten an der Plaza de Armas, während der Kolonialära und auch heute noch das Herzstück der Grossstadt mit ihren rund 6 Mio Einwohnern (d.h. mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung Chiles). Mit ihren stämmigen Platanen wirkt sie wie eine grüne Oase. Hier befindet sich auch die Kathedrale und der Palacio de la Real Audiencia (mit dem historischen Museum) und die Casa Colorada, ein ehemaliger Kolonialbau mit dem Stadtmuseum. Ein kleiner Abstecher in nördlicher Richtung führt zum sehenswerten Mercado Central, einer eindrücklichen, in England fabrizierten Stahl-Glas-Konstruktion aus dem späten 19.Jh.
Der Paseo Ahumada (Haupteinkaufsstrasse, Fussgängerzone) verbindet die Plaza de Armas in südlicher Richtung mit der Avenida Libertador Bernardo O’Higgins. Von da ist es nicht weit zum 1805 erbauten Palacio de la Moneda, dem Präsidentenpalast (dem Schauplatz von General Pinochets Putsch gegen Präsident Allende im Jahre 1973). Etwas weiter in östlicher Richtung stösst man auf die barocke Igelsia San Francisco mit Kloster und Kolonialmuseum.
Nachmittag
Mit dem Taxi zur Talstation des Funicular und den Hausberg Santiagos hinauf, den 880 m über Meer liegenden Cerro Cristobal mit seiner 14 m hohen Marienstatue. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Grossstadt und – bei guter Sicht – auf die schneebedeckten Anden. Dann steigt man zu Fuss ab in das elegante Providencia-Viertel mit Boutiquen und Antiquitätenläden bis zur Metrostation Banquedano. Weiter aus der Stadt hinaus mit der Linie 1 zur Endstation Escuela Militar, dann nach kurzer Taxifahrt zum spätkolonialen Museumsdorf El Pueblito de los Dominicos/Artesana mit seinen zahlreichen Kunsthandwerkläden. Ein Muss, wenn man mehr über die kulturelle Vielfalt Chiles erfahren möchte!
Kulturinfos Argentinien
Stadtbesichtigung Buenos Aires
Vormittag
Mit der Subte (Metro) bis San Juan, dann zu Fuss die lange Strasse Defensa hinunter Richtung Plaza de Mayo, dem Herzstück von Buenos Aires.
An der Defensa mit ihrer historischen Bausubstanz (19.Jh.) kommt man zuerst zur hübschen kleinen Plaza Dorrego, dann geht’s weiter durch das Künstlerviertel San Telmo mit seinem grossen Antiquitätenmarkt, zur barocken Kirche San Roque, zuletzt zur Plaza de Mayo mit dem Unabhängigkeitsdenkmal (25.Mai 1810, General José de San Martin), der Casa Rosada (Residenz des Staatspräsidenten), der Kathedrale und dem Cabildo (Rathaus während der Kolonialzeit, heute Museum).
Das unweit gelegene berühmte Literatencafé Tortoni an der Ecke Av. de Mayo/Piedras) eignet sich für eine Kaffeepause oder einen Snack.
Das Mittagessen könnte an der Uferpromenade am Puerto Madero mit ihren vielen Restaurants eingenommen werden. Hier befinden sich auch zwei alte Korvetten, die moderne Brücke (sie gleicht einem Segel) des bekannten spanischen Architekten Salvador Calatrava.
Nachmittag
Mit dem Taxi durch den Arbeitervorort La Boca, zum Stadion des Fussballklubs Boca Juniors (wo Maradona gross geworden ist), dann weiter ins pittoreske Barrio Caminito mit seinen farbigen Häusern, vielen Restaurants und Tangotänzern auf der Strasse.
Blick vom Cerro Cristobal auf das Zentrum Santiagos
Avendia 9 de Julio, Buenos Aires
