Cordillera Huayhuash & Machu Picchu

Kulturinfos Peru

Stadtbesichtigung Lima

Idealer Ausgangspunkt ist die Plaza Mayor, um die sich eine Reihe von interessanten Gebäuden gruppiert. Vor dem neoklassizistischen Palacio de Gobierno, dem Regierungspalast, findet werktags um 11.45 Uhr die Wachablösung des Husarenregiments in den blauroten kolonialen Uniformen von 1821, dem Jahr der Unabhängigkeit von Spanien, statt. Auf der andern Seite des Platzes erblickt man die Kathedrale, wo sich in der ersten Seitenkapelle ein Gemälde des spanischen Eroberers Francisco Pizarro anlässlich seines Einzugs in Lima im Jahre 1535 befindet, ebenso sein Marmorsarg. Sein Reiterdenkmal steht vor dem Regierungspalast. Sehenswert sind auch der erzbischöfliche Palast und das Rathaus (Municipalidad, daselbst die Touristeninfo).

Die Altstadt von Lima ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.
Dasselbe gilt auch für das barocke Franziskanerkloster (Iglesia y Convento de San Francisco, 9.30-17.30 Uhr, am besten mit einer Führung) aus dem 17.Jh, das absolute Highlight Limas. Zu besichtigen sind zwei Kreuzgänge mit Fresken aus dem Leben des Hlg. Franziskus (15.-17.Jh.) und den bunten Azulejos (Kacheln aus Sevilla), ferner riesige Katakomben.



Stadtbesichtigung Cusco

Die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches - von 1200 bis 1535 lebten hier ca. 200'000 Einwohner - auf 3340m über Meer ist seit 1983 Weltkulturerbe der UNESCO.
Geographischer und kultureller Mittelpunkt der Stadt ist die immer belebte Plaza de Armas, wo zur Zeit der Inkas die Zeremonien stattfanden und auch heute immer viel los ist. Von der ursprünglichen Bausubstanz der Inkas ist allerdings nur wenig übrig geblieben; die Paläste, Kirchen und Wohnhäuser der spanischen Kolonialherren wurden auf den Fundamenten der zerstörten Gebäude aus der Inkazeit errichtet. Im Zentrum der Plaza weht auch heute noch die Regenbogenfahne des Inka-Reichs. Der Platz ist umsäumt von Arkaden mit vielen Läden, insbesondere von Juwelieren, die ihren Gold- und Silberschmuck anbieten, an der Nordseite von der mächtigen Kathedrale, an der Südostseite von der prunkvollen Jesuitenkirche (La Compania de Jesùs). Vom Balkon des «Norton» (Restaurant) hat man einen schönen Blick auf die Plaza.

Ein absolutes «Muss» unter den vielen Sehenswürdigkeiten, die Cusco zu bieten hat, ist die im Norden gelegene monumentale Inka-Festung Sacsayhuaman, die man in einem ca. 3/4 stündigen Fussmarsch von der Altstadt her erreicht.
Von hier oben bietet sich eine herrliche Aussicht auf Cusco. Noch heute beeindrucken die bis 160t schweren Steinkolosse, die aus einem 25 km entfernten Steinbruch stammen. 70 Jahre lang sollen Zehntausende von Arbeitern an diesem Festungswerk gearbeitet haben, bis es 1533 vom spanischen Feldherr Pizarro schliesslich erobert wurde. Seit 1944 findet hier alljährlich am 24. Juni das Sonnenfest Inti Raymi statt.



Besichtigung Machu Picchu

Die Gebirgsstadt wurde von den Inkas zwischen 1420 und 1520 von ca. 1500 Menschen bewohnt, anschliessend aus bis heute nicht restlos geklärten Umständen (Epidemien?) plötzlich verlassen. Den spanischen Eroberern blieb sie anscheinend verborgen; erst im Jahre 1911 wurde sie vom Amerikaner Hiram Bingham entdeckt. Die Ruinenstadt wird überragt von zwei in einer subtropischen Landschaft gelegenen Hügeln, dem grösseren Machu Picchu (Alter Gipfel) und dem etwas niedrigeren Huayna Picchu (Junger Gipfel).

Unesco Weltkulturerbe Machu Picchu

Unesco Weltkulturerbe Machu Picchu


Sacsayhuaman

Inkafestung Sacsayhuaman, Cusco


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